Gesamttreffen 1/2026 in Köln
17. Juni 2026
- der unübliche Veranstaltungsort war nämlich eine Kirche. Die Gemeinde in Köln-Kalk hatte Solimed Köln freundlicherweise angeboten die Kirche als ausreichend großen Veranstaltungsort zu nutzen.
Freitag Abend starteten wir mit der öffentlichen Veranstaltung „Sorgende Städte - Infrastruktur der Solidarität“ und der Veranstaltungsort war bis zum letzten Platz besetzt, das Interesse war groß. Gemeinsam diskutierten wir auf dem Podium, wie eine Stadt aussehen kann, in der sich Menschen gegenseitig unterstützen und gemeinsam für ihre Gesundheit sorgen. Auf dem besagten Podium saßen neben Solimed Köln auch Vertreter*innen des In-Haus Köln, der Stadtteilgewerkschaft Kalk Solidarisch und dem GeKo Berlin.
Samstag war vollbepackt, denn traditionell findet beim Frühjahrs Gesamttreffen auch immer die MV statt. Davor ging’s aber erstmal in die Workshops, dieses mal hatten wir folgende Themen:
Unsere Rolle im International Network of Social Clinics
Vergesellschaftung
Haustürgespräche
Strukturelle Kompetenz
Versorgung-Organisierungs-Ansatz
Abolitionismus
Außerdem fand am Samstag ein Austauschraum zu Critical-Whiteness statt. Initialisiert wurde dieser Raum durch ein Mitglied der BIPoC-AG, als Kritik auf unsere eigenen Strukturen, die überwiegend weiß, deutsch, akademisiert sind.
Vom Probe- zum Vollmitglied konnten wir Bonn, Nürnberg und Lübeck ernennen, Halle wurde zum Probemitglied. Wir wachsen und wachsen und wachsen.
Abends ging es zur Party ins AZ Köln, wo Karaoke und Elektrofloors auf uns warteten. Sonntag ging es in die Vernetzung- und Austauschphase zu Themen, die im Syndikat gerade wichtig für unsere Mitglieder sind. Und zum Abschluss gab uns die Ortsgruppe Solimed Köln noch eine Führung durch ihre neuen Räumlichkeiten, inklusive Gemeinschaftsgarten. Danke an der Stelle auch an die Veranstaltenden, die Küfa, die Menschen aus der BIPoC-AG und alle die an dem Wochenende mitgewirkt haben. Im Herbst treffen wir uns dann in Leipzig zum zweiten Gesamttreffen des Jahres!